Die Renaissance der All-In-One-PCs durch Windows 8

Am 26.10.2012 bringt Microsoft mit Windows 8 sein neues Betriebssystem auf den Markt. Derzeit gehen Analysten von einem großen Wurf aus, soll das neue Betriebssystem doch Innovationen en masse bieten. Verschiedenste Hersteller kündigten bereits Geräte an, die Windows 8 verwenden. Vom Standard-Tower-PC über den Laptop zum Tablet und Smartphone.
iMac - Foto: Kevin Ballard (Wikimedia)

Vor allem aber der All-in-one-PC dürfte profitieren. Jahrelang führte er ein eher stiefmütterliches Dasein, wurde kaum beachtet. Lediglich Apple konnte mit seinen iMacs in dieser Sparte punkten. Dabei scheinen die Geräte dank des großen Displays wie gemacht für Windows 8. Das Kachel-Design in Verbindung mit einem Touchscreen verspricht ein für einen PC innovatives Bedienkonzept.

Der Spectre One von HP wurde beispielsweise mit Windows 8 Unterstützung angekündigt. Nur 11,5 Millimeter dünn und mit Full-HD-Display ausgestattet. Zusammen mit SSD, USB 3.0, NFC und HDMI bekommt man ab November für um die 1000 Euro ein wirklich anständiges Gerät, dass dem iMac auch in punkto Design das Fürchten lehren könnte.

Bei Asus hat man sich noch mehr Gedanken gemacht. Der Transformer AiO hat noch keinen Liefertermin und keinen Preis, das Konzept verspricht aber Innovation auf allen Ebenen. Das Multitouchdisplay kann vom PC-Fuß genommen werden. Das Resultat: Ein riesiger Tablet-PC auf dem Windows 8 läuft. Natürlich werkelt im Inneren ein schneller Prozessor und auf ein Blu-Ray-Laufwerk muss man ebenfalls nicht verzichten.

Man darf gespannt sein, welche Neuheiten Windows 8 mit sich bringt. Die Renaissance der All-In-One-PCs ist aber relativ sicher.