Neues HTC-Smartphone "J Butterfly" mit Full-HD

5 Zoll und über zwei Millionen Pixel – das sind die, im wahrsten Sinne des Wortes, großen Fakten zum neuen HTC Smartphone, dem „J Butterfly“. Die beeindruckende Pixeldichte von 443 dpi verweist selbst die Konkurrenz von Samsung und Apple in seine Schranken. Das iPhone 5 beispielsweise bringt es mit seinem auch schon brillanten Retina-Display auf „nur“ 326 dpi.
htc in Russland - Foto: Via108 (Wikimedia)

Bisher wurde das J Butterfly jedoch nur für Japan angekündigt. Weitere Länder werden aber sicherlich bald in den Genuss des Smartphones kommen. Mit einem Quadcore-Prozessor mit 1,5 GHZ wird das neue HTC auch in Sachen Geschwindigkeit auf Augenhöhe mit der Konkurrenz sein. Die 2-GB-Arbeitsspeicher sind Standard. Der interne Speicher von 16 GB kann mittels microSDHC-Slot und microUSB erweitert werden. Die Hauptkamera auf der Rückseite löst mit 8 Megapixeln auf, die Frontkamera nimmt Bilder in 1080 p auf. Ebenso wird LTE unterstützt – ein immer stärker werdendes Argument im Smartphonemarkt.

Das wirklich Erstaunliche ist aber, dass das Smartphone mit gerade einmal 9 Millimetern sehr schlank ausfällt und außerdem nur 140 Gramm wiegen soll. Das ist sehr leicht - für viele Kunden könnte das sogar zu leicht sein. Immerhin stimmen hier für viele die Relationen nicht mehr: Ein großes Display und so wenig Gewicht.

Als Betriebssystem wird Android 4.1 (Jelly Bean) verwendet.
Schon ab Dezember soll das J Butterfly in Japan in drei Farben zu kaufen sein.

Google überarbeitet sein Chromebook

Das neue Chromebook ist Googles dritte Modellüberarbeitung. Dabei lieferte man die ersten Chromebooks erst im Juni 2011 aus. Das neue Modell hat zwar weniger Bilddiagonale, dafür aber deutlich mehr Rechenleistung. Der Exynos-5 ist ein Zweikern-Prozessor mit 1,7 Gigahertz. Dank dieses Energieboostes sind, laut Google, auch FULL-HD-Wiedergaben kein Problem. Die 2-GB-Arbeitsspeicher und die 16-GB-SSD-Speicher runden das Update ab. Getrübt wird dieses, auf den ersten Blick tolle Update, durch das kleine Display. Nur noch 11,6 Zoll bietet es.
Samsung Chromebook - Foto: Closari (Wikimedia)

Dafür hat man auch die Anschlüsse geupdatet: USB 3.0 ist nun ebenfalls an Bord. Per WLAN-n kommt man ins www. Und das ist essenziell für das Google-Notebook. Als Betriebssystem wird nämlich ein auf Linux basierter Chrome-Browser verwendet. Um alle Funktionen des Gerätes nutzen zu können, muss man also ständig online sein. Bisher ist die dritte Generation nur für den amerikanischen und britischen Markt bestätigt. Dort soll man über zwei Jahre lang ein Mobilfunkguthaben von 100 GB / Monat nutzen können – genug also, um ständig online zu sein.

Gebaut wird das Gerät übrigens von Samsung. Acer hat sich von der Produktion mehr und mehr zurückgezogen, da von den Vorgängermodellen gerade einmal 200.000 Stück abgesetzt wurden. Kosten soll das neue Chromebook 249 Euro – das ist ein wenig mehr als beispielsweise ein Nexus 7. Ob man mit diesem, beinahe unveränderten, Konzept neue Käufer anlocken kann, bleibt abzuwarten.

Trekstor kündigt kleinen E-Book-Reader an - Alle Details zum Pyrus Mini

Auf der Frankfurter Buchmesse hat Trekstor einen E-Book-Reader vorgestellt, der auf den ersten Blick mit einem Smartphone verwechselt werden könnte. Das Display hat gerade einmal 4,3 Zoll. Das Gewicht beträgt nur 111 Gramm. Damit ist das Pyrus Mini genannte Gerät kleiner als ein Samsung Galaxy S3. Trekstor wirbt damit, dass das Gerät der kleinste E-Book-Reader der Welt sei. Eigentlich haben E-Reader mindestens 6 Zoll.
E-Book-Reader - Bild: Kullman (Wikimedia)

Das Display löst mit 230dpi auf. Was nach ziemlich wenig klingt, ist für die Digital-Ink-Technik absolut ausreichend. Die 16 darstellbaren Graustufen lassen sich auch bei Sonnenlicht noch gut lesen. Hier liegen die Stärken des nicht-spiegelnden Displays.

Die Bedienung ist relativ simpel, wobei auf die Touchscreen-Technik verzichtet wurde. Bedient wird das Pyrus Mini über insgesamt fünf Tasten unter dem Bildschirm. Eine davon ist eine Vier-Wege-Taste. Die anderen vier dienen zum Suchen, zum Aufrufen des Hauptmenüs, zum Aufrufen des Startbildschirms und zum Zurückblättern.

Auf dem internen 2 GB Speicher können alle gängigen Formate abgespeichert werden. Wem der Speicherplatz nicht ausreicht, kann ihn mittels microSD oder micro-SDHC um maximal 32 GB erweitern.

Schon im November soll das Pyrus Mini zu kaufen sein. Gerade einmal 50 Euro soll der Reader kosten. Das in drei Farben erhältliche Gerät dürfte damit zu einem beliebten Weihnachtsgeschenk werden.

Neues Kindle Paperwhite von Amazon bald auch in Deutschland

Die Kindle-Familie von Amazon wächst auch in Deutschland weiter. Nach dem Kindle Fire soll ab dem 22. November auch in Deutschland das „Paperwhite“ genannte Gerät erscheinen.
Kindle von Amazon - Foto: John Blyberg (Wikimedia)

Mit dem Paperwhite betritt Amazon absolutes Neuland, immerhin ist es der erste Reader mit beleuchtetem E-Ink-Display. Die Besonderheit: Das Licht fällt nicht von hinten auf den Bildschirm, sondern von oben. Der Vorteil ist, so Amazon, dass man länger lesen kann, ohne dass die Augen ermüden.

Die technischen Daten des Paperwhite können sich übrigens sehen lassen: Das Sechs-Zoll-Display ist mit einer Auflösung von 221ppi über 60% schärfer als die Vorgänger-Version. Das etwa 9 Millimeter dicke Gerät wiegt nur 213 Gramm – das ist die Gewichtsklasse eines Taschenbuches. Der Akku soll acht Wochen lang halten – ob diese hohe Laufzeit auch in der Praxis erreicht werden kann, bleibt abzuwarten.

Wie fast alle Kindle-Produkte wird man auch das Paperwhite in zwei verschiedenen Versionen kaufen können. Einmal mit WLAN und einmal als 3G-Variante. Bei dieser ist die Mobilfunkverbindung gratis, das Gerät ist mit 189 Euro aber auch 60 Euro teurer als die reine WLAN-Variante.

Noch vor dem Paperwhite bringt Amazon seine neue Leihbücherei an den Start, die eigens für die Kindle-Reihe konzipiert wurde. Hier stehen für Amazon-Prime-Kunden mehr als 200.000 Bücher bereit. Jeden Monat kann der Nutzer ein anderes E-Book kostenfrei ausleihen. Eine Rückgabefrist wie in der klassischen Bibliothek gibt es nicht. So könnte es Amazon gelingen, auf dem hart umkämpften Markt weiter Boden gut zu machen.

Die Renaissance der All-In-One-PCs durch Windows 8

Am 26.10.2012 bringt Microsoft mit Windows 8 sein neues Betriebssystem auf den Markt. Derzeit gehen Analysten von einem großen Wurf aus, soll das neue Betriebssystem doch Innovationen en masse bieten. Verschiedenste Hersteller kündigten bereits Geräte an, die Windows 8 verwenden. Vom Standard-Tower-PC über den Laptop zum Tablet und Smartphone.
iMac - Foto: Kevin Ballard (Wikimedia)

Vor allem aber der All-in-one-PC dürfte profitieren. Jahrelang führte er ein eher stiefmütterliches Dasein, wurde kaum beachtet. Lediglich Apple konnte mit seinen iMacs in dieser Sparte punkten. Dabei scheinen die Geräte dank des großen Displays wie gemacht für Windows 8. Das Kachel-Design in Verbindung mit einem Touchscreen verspricht ein für einen PC innovatives Bedienkonzept.

Der Spectre One von HP wurde beispielsweise mit Windows 8 Unterstützung angekündigt. Nur 11,5 Millimeter dünn und mit Full-HD-Display ausgestattet. Zusammen mit SSD, USB 3.0, NFC und HDMI bekommt man ab November für um die 1000 Euro ein wirklich anständiges Gerät, dass dem iMac auch in punkto Design das Fürchten lehren könnte.

Bei Asus hat man sich noch mehr Gedanken gemacht. Der Transformer AiO hat noch keinen Liefertermin und keinen Preis, das Konzept verspricht aber Innovation auf allen Ebenen. Das Multitouchdisplay kann vom PC-Fuß genommen werden. Das Resultat: Ein riesiger Tablet-PC auf dem Windows 8 läuft. Natürlich werkelt im Inneren ein schneller Prozessor und auf ein Blu-Ray-Laufwerk muss man ebenfalls nicht verzichten.

Man darf gespannt sein, welche Neuheiten Windows 8 mit sich bringt. Die Renaissance der All-In-One-PCs ist aber relativ sicher.